Tagebuch meiner Reise in den Outback

19.December 2018

Übersicht
Eintrag vom 16.03.2005
Der letzte Tag...Schade, wie schnell die Zeit vergeht! Nun muss ich schon wieder aus dem Outback verschwinden. Aber auch dieser Tag startete wie die letzten mit einem guten Frühstück mitten im Outback. Der "Truck-Stop" war schon ein sehr verwirrender aber stylisher Platz um dort aufzuwachen.
Eine grosse weite Ebene umsäumt von Spinnifex Grass und einigen Gebirgszügen und mitten drin eingehüllt in einen Swag und an einen alten Truck gelehnt, da lehne ich und erwache im Red Center von Australien...
Nach dem Frühstück machten wir uns wie immer erstmal daran, dass Gepäck aufzuladen und den Campsite aufgeräumt zu verlassen. Dieser Tag sollte ein gemütlicher Ausklang werden. So fuhren wir als erstes an ein kleines Wasserloch namens Orminston Gorge und erreichten dies nach einem kleinen Marsch von vielleicht 15-20 min. Auf dem Weg sahen wir ein kleines Rock/Mountain-Wallabie, das sich gemütlich auf nen Felsen geflackt hatte und dort am chillen war. Dies gab natürlich allen Grund dazu, die Kameras auszupacken und jede Menge Fotos aus allen Blickwinkeln zu machen.
Nach einer Weile zog es uns dann aber weiter zum Wasserloch. dort genossen wir das herrlich kalte Wasser und chillten gepflegt am Sansdstrand. Wir blieben so twischen einer und zwei Stunden dort um die Natur dort zu geniessen. Später gabs dann Lunch an den Picknick Tischen und dann machten wir uns auch schon wieder auf.
Ca 45min Autofahrt entfernt lag ein weitaus grösseres Wasserloch namens Iwary Creek (BigHole) wo wir wieder mindestens ne Stunde rumflackten und dann noch testeten ob man von den steilen Felsen am Rande nicht auch gut ins Wasser hopsen kann. Hat ganz gut funktioniert. Von dort aus startete dann auch die Fahrt zur letzten Attraktion dieser Tour: Die Simpsons Gap, eine sehr grosse Felsspalte.Sie trennt einen Gebirgszug und ein Fluss verläuft hindurch. Der war zwar ausgetrocknet, aber beinhaltete immer noch soviel Grundwasser, dass die Wallabies von den Felsen hinunter ins Tal zur Spalte klettern und dann den Boden aufscharren um an Wasser zu kommen. Schlau eigentlich! Eines dieser Wallabies trafen wir dann auch an. es war schön ihm zuzusehen. Nach einigen Minuten dort unten ging's dann wieder ein letztes Mal in den Munch und darin dann ab nach Alice Springs, wo unsere Outback Tour nun wieder ihr Ende finden sollte. Scott spielte noch ein trauriges GreenDay Lied auf der Anlage: "...I hope you had the best time of your life.." Da hätte man ja schon fast Tränen rausdrücken können...
Aber auch die schönste Tour hat einmal ihr Ende. So stiegen Stefanie (Quebec), Tobi & Marina( Sweden ) beim Todday aus und Sander (NY) und ich wurden beim Melankas entlassen.
Nach einer ausgiebigen Dusche dort bin ich dann recht schnell in die Stadt marschiert um noch einen Hut für Papa zu vesorgen und dann entschloss ich mich noch kurzfristig ein Didge zu kaufen. Ich hab's dann gekauft und die netten Menschen aus dem Shop werden es nach Deutschland schicken! Was ca. 6-8 Wochen dauern wird. Ist zwar lang, aber naja das wollte ich mir als Souvenir gönnen. Nach diesem Kauf bin ich wieder ins Melankas gegangen und bin hier gerade mit Sander und nem Asiaten auf dem Zimmer. Sehr genial wie multikulturell doch alles hier ist. Ich liebe es zu reisen! Nach ner Weile ausspannen sind wir dann noch alle von der Tour in nen Irish Pub gegangen um ein wenig zu labern und den Trip abzuschliessen. War recht nett dort, hatten viel Spass und haben nochmal über einiges gelabert, was auf der Tour so passiert ist.
Nach dem Futtern haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Nur Scott, Sander und Stefi sind noch ein Bierchen trinken gegangen. Die Schweden und ich waren aber schon so müde, dass wir uns in unsere Backpackers verzogen haben.
Um dort mal wieder in einem Bett dem nächsten Morgen entgegenzuschlafen!